Die TACO Stiftung trägt den Namen der TACO AG, die in den Jahren 1929 bis 1995 eine erfolgreiche Manipulantenfirma und in dieser Eigenschaft ein wichtiges Bindeglied in der schweizerischen textilen Kette war. Sie kreierte vornehmlich modische Druckstoffe im gehobenen Bereich, die sie weltweit vertrieb. In ihren besten Jahren hatte die TACO Filialen in Mulhouse, Lyon, London und Mailand. Strukturelle Verschiebungen in den textilen Handelsströmen erschwerten das Geschäft gegen das Ende des letzten Jahrhunderts. Im Jahre 1995 wurde die TACO AG deshalb liquidiert.
Mit der TACO Stiftung konnte ein Instrument geschaffen werden, das Firmen und Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen der schweizerischen Textilindustrie gemäss besonderem Reglement fördern kann.
Gemäss Stiftungsurkunde ist es das Ziel, Lehrlinge, Studierende, Mitarbeiter und Institutionen der Textilindustrie zu unterstützen, insbesondere für Lehrtätigkeiten, Forschung, Umschulungen, Sprachaufenthalte, Weiterbildung. Die Stiftung kann Stipendien und zinslose Darlehen an Lehrlinge und Studierende gewähren, den internationalen Austausch fördern und Studien und Dissertationen von allgemeinem Interesse für die Textilindustrie ganz oder teilweise finanzieren. Mit Innovationspreisen können hervorragende Entwicklungen oder Leistungen im Textilbereich honoriert werden.
Alfred Illi, 8702 Zollikon, Präsident
Carl G. J. Illi, 8707 Uetikon am See
Caspar Jenny, 8730 Uznach
Sekretariat:
Régine Illi, 8001 Zürich